Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sehen sich einer immer komplexeren Bedrohungslage ausgesetzt. Weltweit berichten 72 Prozent der Organisationen über einen Anstieg der Cyberangriffe. Der durch Cyberkriminalität verursachte Schaden betrug allein in Deutschland im Jahr 2024 voraussichtlich 178,6 Milliarden Euro.
Doch wo fangen kleine Organisationen an, wenn sie ihre digitale Verteidigung aufbauen wollen? Oftmals fehlt KMUs der Überblick über den eigenen Gefährdungsgrad und das Bewusstsein für bestehende Risiken ist gering. Oftmals wissen sie nicht, wie sie angesichts dieser Bedrohungen ihre Cyberresilienz systematisch stärken sollen, da ihnen meist IT-Fachpersonal oder gar eine eigene IT-Abteilung fehlt.
Das Dilemma der Kleinen und die wachsende Sicherheitskluft
Für Kleine und Kleinstunternehmen — definiert als Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten — stellen die umfangreichen Ansätze zur Informationssicherheit wie das BSI-IT-Grundschutz-Kompendium mit seinen über 800 Seiten Anforderungen eine unüberwindbare Hürde dar. Diese umfassenden Ansätze können aus personellen, finanziellen und zeitlichen Gründen nicht verfolgt werden.
Dementsprechend schätzen weltweit über ein Drittel (35 %) der kleinen Organisationen ihre Cyberresilienz als unzureichend ein. Sicherheitsexperten in der DACH-Region sind zu 97 Prozent der Meinung, dass sich die Kluft bei der Cyberresilienz stetig vertieft. Dadurch sind kleinere Unternehmen und kritische Sektoren nicht ausreichend auf neue Bedrohungen vorbereitet.
Der CyberRisikoCheck ist ein standardisierter und effizienter Ansatz, um hier gegenzusteuern
Genau hier setzt die DIN SPEC 27076 an, die als Grundlage für den CyberRisikoCheck dient. Das Dokument wurde entwickelt, um den Beratungsprozess zwischen IT-Sicherheitsdienstleistern und KMU zu optimieren und somit das IT-Sicherheitsniveau im Mittelstand zu steigern. Es legt Anforderungen für einen standardisierten Beratungsprozess fest, dessen Anwendung für kleine oder Kleinstunternehmen mit einem realistischen, niedrigen Aufwand verbunden ist.

Der CyberRisikoCheck ist ideal für KMU, die sich bisher noch nicht oder nur in sehr geringem Umfang mit ihrer eigenen Informationssicherheit auseinandergesetzt haben.
Die wesentlichen Ziele der IT-Sicherheitsberatung nach DIN SPEC 27076 sind:
- Ermittlung des IST-Zustands der Informationssicherheit und Sichtbarmachung der wichtigsten Sicherheitsrisiken.
- Nennung eines Risiko-Status und Visualisierung des Risikoprofils mittels eines Punktesystems, das auf die zu setzenden Prioritäten aufmerksam macht, und
- Unterbreitung von verständlichen Handlungsempfehlungen in Form von Handlungshilfen.
Dieser Prozess ist bewusst darauf ausgelegt, zeit- und kosteneffizient zu sein. Die Handlungsempfehlungen sind kurz, kompakt und verständlich, um KMU ohne IT-Fachkenntnisse nicht zu überfordern und ihnen konkrete Anhaltspunkte für die Umsetzung zu geben.
Der Mensch im Fokus: Organisation und Sensibilisierung
Der CyberRisikoCheck deckt die für die Zielgruppe relevantesten Anforderungen ab, darunter zentrale Themen wie Organisation & Sensibilisierung, Identitäts- und Berechtigungsmanagement, Datensicherung, Patch- und Änderungsmanagement, Schutz vor Schadprogrammen sowie IT-Systeme und Netzwerke.

Insbesondere die Komponente „Organisation & Sensibilisierung" adressiert den wichtigsten Faktor in der Cybersicherheit: den Menschen. Wirksame IT-Sicherheit beginnt bei den Mitarbeitenden. Der Faktor Mensch kann wesentlich zur Risikominimierung beitragen und somit eine starke Verteidigungslinie bilden. Die Unternehmensleitung muss die Gesamtverantwortung für die Informationssicherheit tragen.
Die Sensibilisierung der Mitarbeitenden ist notwendig, da Phishing und Social Engineering die häufigsten Einfallstore für Cyberkriminelle sind. Der CyberRisikoCheck berücksichtigt unter anderem:
- Die Verantwortlichkeit der Geschäftsführung: Die Unternehmensleitung muss die Gesamtverantwortung für die Informationssicherheit im Unternehmen tragen.
- Klare Zuständigkeiten: Es muss eine verantwortliche Person für IT- und Informationssicherheit benannt werden, die über die notwendigen Kapazitäten und relevanten Kenntnisse verfügt.
- Mitarbeitersensibilisierung: Alle Unternehmensangehörigen müssen sicher mit der Unternehmens-IT und dem Netzwerk umgehen können und verdächtige Vorkommnisse und Nachrichten identifizieren können. Hierfür sind Einweisungen, Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen notwendig.
Die Cyberresilienz eines Unternehmens hängt maßgeblich davon ab, wie gut die Mitarbeitenden dazu befähigt werden, aktiv zur Verteidigung der Organisation beizutragen. [SoSafe — Cybercrime Trends 2025]
Fazit: Jetzt handeln und die Cyberresilienz stärken!
KMUs sind auf externe Unterstützung angewiesen. Der CyberRisikoCheck (DIN SPEC 27076) bietet einen klaren, niedrigschwelligen und standardisierten Ansatz, um den ersten Schritt in Richtung erhöhter Cyberresilienz zu gehen und die oft unbekannten Sicherheitsrisiken sichtbar zu machen.
Handeln Sie jetzt und schaffen Sie Transparenz! Als BSI-akkreditierter Berater führe ich den CyberRisikoCheck (DIN SPEC 27076) durch. Ich biete eine kompakte Analyse, um die IT-Sicherheitslage Ihres Unternehmens gezielt zu bewerten, Schwachstellen zu identifizieren und konkrete, umsetzbare Empfehlungen zu geben.
Darüber hinaus unterstütze ich Sie im Rahmen der Beratung bei der Beantragung relevanter staatlicher Fördermaßnahmen (Bund, Land, Kommune), da viele Maßnahmen zur Verbesserung der Cyberresilienz gefördert werden.
Nutzen Sie den CyberRisikoCheck als kompakte Analyse, um gezielt zu erfahren, wo Sie mit Ihren Sicherheitsmaßnahmen beginnen müssen, und wandeln Sie Unsicherheit in strategische Resilienz um.
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